Hinweis
Der Kongress beginnt am Freitagabend 18:00 Uhr mit dem Abendessen und endet am Sonntagmittag mit dem Mittagessen (13-14 Uhr).
Programm
Der Kongress wird am Freitagabend beginnen mit Referaten von Prof. Götz Werner Thema: Grundeinkommen http://www.unternimm-die-zukunft.de/),
Prof. Karl-Heinz Brodbeck Thema: Umrisse einer Buddhistischen Wirtschaftsethik.
Vor den Workshops am Samstag wird es zwei weitere Vorträge geben.
Vorgesehen sind:
• Wilfried Reuter: Schwierige Entscheidungen treffen – Ethik im Berufsalltag
• Kai Romhardt: Wir sind die Wirtschaft - alltägliche Wege zu einer buddhistisch inspirierten Ökonomie des Wesentlichen und Sinnvollen
Es wird zwei von Holger Wicht moderierte Podiumsdiskussionen geben, an der neben einigen Workshop-Leitenden weitere Fachleute und PolitikerInnen teilnehmen werden. Für das Podium am Samstag konnten wir unter anderem Sven Giegold (MdEP, Die Grünen) gewinnen.
Am Samstagabend wird uns Lotos Vihara e.V. mit einem Kultur-Kabarett erfreuen.
Während des Kongresses finden Treffen der DBU-Einzelmitglieder, der DBU-AG „Frauen“ und der AG „Umwelt“ statt.
Workshops
Im Mittelpunkt des Kongresses stehen drei Workshop-Phasen à 90 Minuten. Auf diese Weise haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, interessante Themen in kleinen Gruppen zu bearbeiten und zu vertiefen. Wir möchten alle Interessierten bitten, bei ihrer Anmeldung bis zu drei Themen anzugeben, die sie besuchen möchten, damit es uns möglich wird, besonders beliebte Themen zwei- oder dreimal anzubieten.
Workshopthemen
- Ralph Boes: Frei und selbstlos handeln! Bedingungsloses Grundeinkommen: die Lösung aus der Lohnbedürftigkeit. http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/
- Christoph Bangert + Ineke Smits, www.dharmapublishing.com
1. Stress in Wohlbefinden umwandeln für das Individuum. Stress und Burnout kann u. a. auf drei Formen des Ungleichgewichts zurückgeführt werden: ein Ungleichgewicht zwischen ‚Geben und Empfangen’, ‚Denken und Fühlen’ und ‚Sein und Tun’. Die Anwendung von „on-the-job-tools“ schafft Bedingungen für den Ausgleich, der einerseits Stress und Burnout vorbeugt und andererseits zu gesteigertem Wohlbefinden führt.
2. Stress in Wohlbefinden umwandeln für das Team. In Teams ist Stress ein Indikator dafür, dass in einem oder mehreren von drei wesentlichen Bereichen – Kommunikation, Zusammenarbeit, Verantwortung – ein Ungleichgewicht besteht. Dies zu erkennen ist die Voraussetzung dafür, die Bedingungen so zu verändern, dass die Energie der Individuen wieder ungehindert durch den Organismus Team fließt.
- Prof. Karl-Heinz Brodbeck, http://www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/
Weder Dhamma-Sozialismus noch Karma-Kapitalismus. Irrwege der buddhistischen Ökonomie. Ich möchte als einen thematischen Schwerpunkt inhaltlich auf einige alltägliche und wissenschaftliche Vorstellung vom Geld und den damit verbundenen Täuschungen eingehen, die letztlich für all jene Probleme verantwortlich sind, die uns in den letzten Jahren als Krisen "um die Ohren" fliegen.
- Dorothee Ender + Petra Ott: Gemeinsame Ökonomie in Kommunen bedeutet, dass alle in einen Topf wirtschaften. Haus und Land und z.B. Autos gehören allen. Jetzt schon leben viele Menschen in Deutschland in alternativen Wohnprojekten. Wie das funktionieren kann, darum soll es in unserem Workshop gehen. Wir beschreiben ein paar grundsätzliche Strukturen und Organisationsformen, die das friedliche Miteinander ermöglichen. Anschließend dürft ihr Fragen stellen. Wir freuen uns auf euch!
- Manfred Folkers: Auf die Motive kommt es an – Wie das Dharma dazu beitragen kann, ein gesellschaftliches Engagement geistig zu ‚unterfüttern’.
- Norbert Gahbler, http://www.tiefenoekologie.de/: Ich bin ein Teil dieser Erde – Tiefe Ökologie nach Joanna Macy
Sind Umweltthemen eine Last - oder Freude? Ist mein Körper ein Hindernis auf meinem persönlichen Heilsweg oder ist er grundlegender Teil dieses Wegs? Und was ist die Erde - unser aller erweiterter Körper - für uns als Menschheit? Kann ich noch staunen vor dem Wunder und der Heiligkeit der Entwicklung des Lebens auf dem Planeten Erde? Welche Gefühle und emotionalen Widerspiegelungen wecken in mir Bilder von zerstörten Lebensräumen, von verletzten Lebewesen? Ruft mich die Erde oder das Leben zum Handeln? Diese Fragen lebenspraktisch anzugehen ist Methode in der Arbeit der "Tiefen Ökologie". Wenn es gelingt, unser Wissen in Erfahrung zu wandeln, wenn wir unser Fühlen miteinander teilen und es wagen, mit neuen Augen zu sehen, dann sind wir auch bereit für die Zukunft.
[Dieses Seminar geht über 2 x 1,5 Std., die Teilnahme nur einer der beiden Hälften ist leider nicht möglich.]
- Christoph Rei Ho Hatlapa + Katharina Weber: Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg. http://www.choka-sangha.de
- Claudia Klein, http://www.livecompetence.net/
Empathische Kommunikation: Ich höre was Du "nicht" sagst, aber meinst. Empathie leicht gemacht - Aktuelles aus der Hirnforschung und der angewandten Kommunikation im Alltag.
- Rainer Kippe: Ökonomie des Mitgefühls – Einführung in die „Neue Arbeit“ und die Möglichkeit, sein eigenes Wirtschaften neu zu sehen.http://www.ssm-koeln.org/start/start.htm
- Manfred Krautter, www.ecoaid.de
Campaigning für Buddhisten - Wie werde ich als umweltbewusster Buddhist aktiv? Verantwortliches Handeln kommt nicht von selbst. Wir lernen und probieren aus, wie wir uns wirkungsvoll bei gesellschaftlichen Entscheidungsträgern für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen engagieren können.
- Dr. med. Wilfried Reuter: Schwierige Entscheidungen treffen – Ethik im Berufsalltag. www.lotos-vihara.de
- Franz Johannes Litsch, http://www.buddhanetz.org
Buddhas Kritik der Natur- und Weltbeherrschung – warum wir zunehmend in Katastrophen geraten. Vortag und Diskussion.
- Dr. Kai Romhardt: Frei sein inmitten der Konsumgesellschaft. http://www.romhardt.com
- Arne Schaefer + Irmi Jeuther http://www.lotus-consult.de/
Wir sind alle Buddhas, oder? Wege zu einer harmonischen, effizienten und inspirierten Zusammenarbeit in buddhistischen Zentren und Gremien. Strukturen, Entscheidungsfindung und Umgangskultur auf der Grundlage buddhistischer Werte - selbstverständlich auch in der Geschäftswelt hilfreich ;-).
- Ludwig Schuster: Gestaltung nachhaltiger Geldsysteme - Wirkweisen und Prinzipien von Regional-und Komplementärwährungen. http://www.livingcity.de, http://www.monneta.org/
- Michael Slaby, http://www.earthcharter.org
Buddhistische Antworten auf die ökologische Krise - Was können wir tun? Kennen Sie das auch? Diese Mischung aus Wut, Trauer und Hilflosigkeit, die hochkommt, wenn uns die Bilder von der nächsten ökologischen Katastrophe erreichen? Wie kann uns die buddhistische Praxis in solchen Situationen helfen? Was können wir als Einzelne machen – reichen die „kleinen Schritte des Alltags“ aus, um die tief greifenden Veränderungen herbeizuführen, die nötig sind? Was können wir darüber hinaus tun? Der Workshop möchte Raum zum Erfahrungsaustausch geben und Beispiele sammeln, wie wir als Einzelne und gemeinsam aktiv werden können, um positive Veränderungen zu bewirken.
- Dagmar Traub, www.dharmapublishing.de
Obwohl wir eigentlich gerne arbeiten, fühlen wir uns durch unsere Arbeit häufig ausgelaugt. Durch Skillful Means lernen wir, uns während der Arbeit so zu entspannen, dass der Körper mit Energie aufgeladen wird und wir Lebendigkeit und Freude spüren.
- Thomas Waldhubel, http://www.soziokratie.org
1. Können Organisationen erwachen?
"Was immer im Raum ist, es ist dein Geist" Chögyam Trungpa. Wenn Menschen zusammenwirken, entstehen Organisationen. Gemeinsam werden wir der Frage nachgehen, wie wir beitragen können zu befreiten Organisationen, in denen wir unser menschliches Potential verwirklichen und unserer Bestimmung folgen und zum Wohle aller beitragen. Haben wir dazu den Mut, ein Handeln in Verbundenheit auch und gerade in Arbeit und Wirtschaft für möglich zu halten? Und wie radikal müssen wir unsere eigene Sicht auf unser Sein in Organisationen befragen, um uns von der Illusion des Getrenntseins zu befreien?
2. Achtsames Zusammenwirken
Selbstorganisation im Sangha und anderswo.
Die vier soziokatischen Prinzipien nach Gerard Endenburg (www.sociocratie.nl) werden vorstellt. Ähnlich wie Meditation erscheinen sie einfach und leer, entfalten aber in der Praxis eine große Kraft. Die Erfahrungen zeigen: In vielen Zusammenhängen helfen sie, Arbeitsbeziehungen vertrauensvoller, respektvoller, wertschätzender und zufrieden stellender zu gestalten. In Übungen können die Teilnehmer davon einen ersten Geschmack gewinnen.
Änderungen vorbehalten.
Verpflegung
Von der hauseigenen Kantine wird vegetarische, biologisch-dynamische Vollwertkost angeboten werden. Die Verpflegung kann nur vorab gebucht werden, damit die Küche planen kann.
Meditation
Wir werden einen Meditationsraum einrichten.
HelferInnen
Wir suchen noch HelferInnen für den reibungslosen Ablauf des Kongresses (z.B. für Kartenkontrolle, Audioaufnahmen, Auf- Abbau), je nach Einsatzbereitschaft bieten wir eine Reduktion bzw. Verzicht auf den Eintrittspreis.
Das Einzelmitgliedertreffen findet am Samstag Mittag statt.
Wir freuen und über jede Form der Unterstützung bei der Werbung für diese Veranstaltung.
Das Kongress-Faltblatt-Plakat schicken wir Ihnen gerne zu, bitte schicken Sie uns eine E-Mail an hilpert at dharma.de oder rufen Sie einfach an 089 28 01 04.